Therapie nach dem Heilpraktikergesetz – Beratung – kreativer Entwicklungsraum I
Online und vor Ort in Augsburg und München.
Einer der größten Gründe für meine Arbeit kommt aus meiner eigenen Erfahrung. Ich habe selbst erlebt, wie sehr Veränderung möglich ist in einem Raum, in dem man einfach mal erzählen darf. Einfach mal fühlen darf. Ohne unterbrochen zu werden, sondern mit Ruhe und Wohlwollen.
Ein sicherer Raum, in dem Gefühle gespürt werden dürfen.
Wo Fragen auftauchen wie:
Was geht eigentlich in mir vor?
Was brauche ich wirklich?
Und was darf mir auch wichtig sein?
Nach welchen Werten möchte ich eigentlich handeln?
Ein Raum, der entsteht, wenn jemand wirklich zuhört. Wenn Gedanken und Gefühle einmal laut ausgesprochen werden dürfen und jemand da ist, der sie aufnimmt, sortiert und spiegelt.
Dieser Raum hat mich so sehr geprägt, dass es für mich irgendwann keine Frage mehr war, wo es für mich beruflich – und auch meinen Werten entsprechend – weitergeht.
Ich wollte solche Räume öffnen.
Warm. Klar. Und ermutigend.
In meiner therapeutischen Begleitung geht es darum, gemeinsam neugierig zu schauen, was sich innerlich zeigt: Gedanken, Überzeugungen, Muster oder vermeintliche Widersprüche.
Oft sind wir viel im Kopf unterwegs und versuchen, uns selbst zu verstehen. Wir analysieren, lesen Bücher, versuchen uns einzuordnen. Und auch das kann helfen.
Oft vergessen wir dabei nur, mal wirklich hinzuhören und unsere verschiedenen Stimmen wahrzunehmen. In unseren Gesprächen geht es deshalb oft erstmal darum, Dinge auszusprechen, sie gemeinsam anzuschauen und Worte für das zu finden, was vielleicht lange nur diffus spürbar war.
Ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist deshalb die Haltung, dass wir alle aus verschiedenen Anteilen bestehen. Aus ängstlichen, unsicheren Anteilen, aus lauten, trotzigen Anteilen, aus zweifelnden, perfektionistischen, rationalen, verspielten Anteilen. Manche verstehen sich gut, manche mögen sich eher nicht. Das was sie gemeinsam haben? Sie alle wollen uns schützen und wollen, dass es uns gut geht. Und dabei haben manche ein bisschen übertrieben.
Wenn unsere Anteile Raum bekommen und gesehen werden, entsteht oft schon Bewegung – nicht weil etwas optimiert wird oder rational verstanden wird, sondern weil Sichtbarkeit entsteht und so die Möglichkeit für Mitgefühl und Neugier.
Ein UND statt Entweder/Oder.
Entwicklung bedeutet nicht, einen Teil von sich loszuwerden.
Sondern die eigenen Facetten besser kennenzulernen, ihnen Raum zu geben und sie zu integrieren.
Wenn wir beginnen, unsere inneren Anteile wirklich zu verstehen und ernst zu nehmen, wird es oft auch im Außen leichter: Bedürfnisse auszusprechen, authentischer zu handeln und uns auszudrücken.
It’s not an era – it’s a process.
Also: been there, done that. Immer wieder. Entwicklung und Integration passiert nicht linear, es ist viel mehr ein Zyklus, der mit der gleichen Thematik immer tiefer geht und uns immer mehr zu uns selbst führt.
Ich unterstütze dich gerne dabei, dein ganz eigenes UND zu entdecken, zu integrieren und zu verkörpern.
In Verbundenheit
Carla Maria
© Carla Maria Nies. Alle Rechte vorbehalten.